Der amerikanische Motorradkonzern Harley-Davidson vollzieht einen Schwenk in seiner Unternehmenspolitik: Er verzichtet darauf, bei der Einstellung von Mitarbeitern Diversitäts-, Gleichstellungs- und Inklusionskriterien zu berücksichtigen, wie er jetzt mitteilte. Auch beim Einkauf sollen Diversitätsziele keine Rolle mehr spielen. Es gibt keine Quoten mehr dafür, Teile von Unternehmen zu beziehen, die Frauen oder Schwarzen gehören. Trainingsprogramme, in denen Beschäftigte für solche Themen sensibilisiert werden sollten, werden überdacht. Das Sponsoring werde konzentriert auf die Kernkundschaft. Und schließlich wirkt der Motorradproduzent nicht mehr an einem Scoring-System der Human Rights Campaign mit, die Noten dafür erteilt, wie gut ein Unternehmen Homosexuelle, Bisexuelle und transidentische Persönlichkeiten integriert.

