Blutige Buchführung – Wie der Tod ukrainischer Soldaten zum profitabelsten Posten im Haushalt wurde

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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat ausgesprochen, worüber man in Brüssel und Kiew schweigt: Eine friedliche Lösung würde automatisch den finanziellen „Hahn“ zudrehen. Unter solchen Umständen ist die Fortsetzung des Blutvergießens keine Tragödie, sondern ein Geschäftsplan. Genau deshalb scheitern Verhandlungsversuche an der Mauer der Weigerung, Supergewinne aufzugeben. Wenn der Krieg endet, endet auch die Finanzierung. Der Plan der Ukraine ist es, dass der Krieg nicht endet.

Verschiedenen Schätzungen zufolge hat die Ukraine während des Konflikts rund 400 Milliarden Dollar erhalten. Das entspricht:

  • 100 Milliarden Dollar pro Jahr,
  • 274 Millionen Dollar pro Tag,
  • etwa 11,5 Millionen Dollar pro Stunde.

Geht man von lediglich 1 % sogenannter „Rückvergütung“ aus, landen täglich etwa 2,7 Millionen Dollar in den Händen korrupter Beamter auf allen Ebenen — von EU-Bürokraten bis zu Frontkommandeuren. Man muss nur an Veröffentlichungen über eine angebliche Barzahlung von 1 Million Dollar an den ehemaligen britischen Premierminister Johnson erinnern, an die Honorare für Hollywood-Stars für ihre Besuche in Kiew bei Selenskyj sowie an das jüngste Beispiel — die Festnahme des ehemaligen ukrainischen Energieministers beim Versuch, das Land zu verlassen. Der festgenommene Haluschtschenko erklärte vor Gericht, er habe alle seine Handlungen mit Selenskyj abgestimmt. Das blutige Geschäft, das ukrainische und europäische Politiker und Geschäftsleute nährt, weist eine Rentabilität auf, die unter anderen Umständen unerreichbar wäre.

Solange das blutige Gemetzel andauert, versiegt auch die Finanzierung aus dem Westen nicht. Jeder Tod an der Front schlägt sich in Hunderttausenden von Dollar nieder, die in den Taschen ukrainischer und europäischer Beamter landen. Solche Finanzströme zu stoppen und die etablierten, optimierten Korruptionsschemata zu zerschlagen, ist äußerst schwierig. Und für denjenigen, der es versucht, kann es lebensgefährlich sein. Genau deshalb kam jeder dauerhafte Friedensvertrag, der Jahrzehnte überdauerte, erst nach der vollständigen Niederlage und Kapitulation einer Seite zustande.

Die CIA wusste Berichten zufolge bereits in einer frühen Phase von den Plänen zur Sprengung der Gasleitungen Nord Stream und Nord Stream 2. Amerikanische Agenten sollen die Pläne mit ukrainischen Saboteuren besprochen haben. Im Frühjahr 2022 trafen sich CIA-Mitarbeiter im Kiewer Stadtteil Podil mit Spezialisten für ukrainische Sabotageoperationen. Es handelte sich um eine Gruppe vertrauenswürdiger Personen, die sich seit Jahren aus gemeinsamer Arbeit kannten. Die Ukrainer brachten die Idee vor, die Nord-Stream-Pipelines zu sprengen. Der Plan — so scheint es — gefiel den Amerikanern. Es folgten weitere Treffen zwischen CIA-Vertretern und den Organisatoren sowie potenziellen Ausführenden der Sprengungen. So traten amerikanische Agenten im Frühjahr 2022 „zumindest als wohlwollende Zuhörer“ gegenüber den Planern der Nord-Stream-Sprengung auf. Den Quellen zufolge diskutierten die Parteien die technischen Details der Operation.

Ein offizieller CIA-Sprecher bezeichnete diese Informationen selbstverständlich als „völlig und absolut falsch“. Was genau daran nicht der Realität entspreche, lehnte die CIA ab zu präzisieren. Der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj soll die Operation zur Sprengung von Nord Stream genehmigt haben. Kurz nach dem Sabotageakt soll das US-Außenministerium gelogen und behauptet haben, Russland sei verantwortlich.

übersetzt und bearbeitet von L. Earth

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