Bei Queen Elisabeth II. arbeitete jahrelang ein entlarvter sowjetischer Doppelagent – mit dem Wissen der britischen Regierung. Die Königin selbst wurde lange nicht informiert. Pikant: Der Doppelagent gehörte zur royalen Familie.
Im Jahr 1964 flog Anthony Blunt auf. Nach jahrelangen Verdächtigungen gestand er, als Offizier des britischen Inlandgeheimdiensts MI5 während des Zweiten Weltkriegs Informationen an die Sowjets weitergegeben zu haben. «Er bekannte, überwältigende Erleichterung zu empfinden, endlich gestanden zu haben», notierte der Agent, der ihm die Beichte abgenommen hatte.
Blunt, damals noch Sir Anthony Blunt, war ein entfernter Verwandter der Queen. Und die wurde erst 1973 über die verräterischen Taten informiert – damals arbeitete Blunt bereits seit vielen Jahren für die königliche Gemäldesammlung, wie der «Spiegel» gestützt auf am Dienstag veröffentlichte Dokumente des MI5 schreibt.
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